Schafgarbe: |
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| Der erste Färbeversuch wurde mit
Schafgarbe gestartet. Oben ein Bild woran man die Schafgarbe
erkennen kann. |
Für den jeweiligen Färbevorgang
benötigt man je nach Menge der zu färbenden Materialien relativ
viel Pflanzenmaterial, das ausgekocht werden muss. |
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| Hier erkennt man schon, wie in etwa
die Stoffe beim Färben aussehen könnten. Die ausgekochte
Schafgarbe wird aus dem Kessel geschöpft, das Färbewasser bleibt
drinnen. |
Danach wird das "Färbegut"
für gut eine Stunde (oder länger) in die kochende Farbe
gelegt. |
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| Das Endergebnis bei Schafgarbe sieht
wie oben aus - einmal gebeizt .... (etwas intensiver im Grünton) |
... und hier ungebeizt |
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Auch bei Leinenstoffen haben wir getestet, wie das
Ergebnis der Färbung aussehen kann. Hier ein Beispiel für
ungebeiztes, mit Schafgarbe gefärbtes Leinen. |
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Haselnussblätter bzw.
Rinde: |
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| Ein weiterer Färbeversuch mit
Haselnussblättern, bzw. sogar mit der Rinde des
Haselnussstrauches. |
So sieht die Haselnuss aus. |
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| Wieder sieht man, dass die gebeizten
Materialien etwas intensiver und leuchtender sind ..... |
.... als die ungebeizten. |
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| Ein Nebenversuch der Färbung mit
Haselnussblättern war die Färbung mit der Rinde der Haselnuss -
hier gebeizt |
... hier ungebeizt |
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Walnussblätter: |
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| Walnuss kann man vielseitig zum
Färben verwenden, man kann sowohl mit der Frucht (den Nüssen)
bzw. den Nussschalen als auch mit den Blättern färben. |
Wir haben es mit den Walnussblättern
ausprobiert. |
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| Die Walnussblätter werden wieder in
Hülle und Fülle gesammelt und in kochendem Wasser
ausgekocht. |
Danach werden die Stoffe in die Farbe
getaucht - Walnussblätter ergeben ein wunderschönes Braun |
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| Hier wieder zum Vergleich -
Walnussblätter gebeizt... |
... und ungebeizt (etwas dünkler) |
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Auch bei der Walnussfärbung haben wir wieder ein
Stück Leinen (ungebeizt) in den Kessel gelegt um das Ergebnis zu
sehen. |
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Krappwurzel: |
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| Mit Krapp erzielt man eine
wunderschöne rot - orange Färbung... |
... allerdings färbt man in diesem
Falle nicht mit der Pflanze sondern mit der Wurzel. Die muss aber erst
getrocknet und so vor dem Färben wieder in
Wasser eingeweicht und bei ca. 50° ausgekocht
werden. |
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| Krappwurzelsud |
Die "Färbematerialien"
werden wieder in den Kessel gehängt oder gelegt. |
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| Das Ergebnis bei gebeizten
Materialien (tiefes rot) ... |
.... im Vergleich zu ungebeizten
Materialien (orange) |
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Auf Leinen (ungebeizt) ergibt Krapp einen
leichten rosaroten Ton |
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Ackerschachtelhalm: |
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| Ackerschachtelhalm |
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| Unsere Erfahrung mit
Ackerschachtelhalm: wenn man mit Ackerschachtelhalm gelb färben
will, ist es besser die Wolle bzw. Stoffe vorher zu beizen, denn
ungebeizt wird das gelb sehr fahl.. |
.... wie man hier sieht |
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Indigo: |
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Indigopflanze
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| Zu guter letzt wollten wir auch blau
färben (was mit Färberweid etwas kompliziert ist). Auch mit
Indigo, mit dem wir gefärbt haben, ist es ein ziemlicher Aufwand,
bis man schließlich und endlich das Ergebnis in Händen hält.
Was beim Färben mit anderen Pflanzen vielleicht lange dauert, aber
relativ unkompliziert ist, wird mit Indigo ziemlich kompliziert in der
Herstellung des Färbersuds, dafür geht das Färben recht schnell -
durch die Oxidation an der Luft wird das vorerst grüne
Stück allmählich blau. |
Die Heimat der Indigopflanze liegt
abgesehen von Indien, im tropischen Afrika und in
China. |
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| Zusammenschau der verschiedenen
gefärbten Wolle. |
Auch ein Wollstrang in verschiedene
Farben getaucht sieht verarbeitet sicher sehr interessant aus |