Aspis (griechischer Hoplitenschild)


Der griechische Hoplitenschildes (aspis) unseres Obmann-Stv. Maddin. Die Bemalung und Verschönerung erfolgte durch den Inhaber des Schildes. Da die Außenbemalung (Bild 5) sehr geschmackvoll bemalt wurde, wirkte im Vergleich dazu das Innere doch sehr spartanisch (Bild 6). Da "spartanisch" zu einem attischen Hopliten nicht wirklich passt, wurde das Innere daher auch verschönert und mehr an die uns bekannten Darstellungen angepasst.

Die weiße Kordel wurde rot und auch selbstgemachte Quasten hinzugefügt. Dazu wurde die Kordel aufgetrennt und einzelne Stücke um einen alten Pinsel gelegt und mit weiteren Fasern derselben Kordel zusammengeschnürt (Bild 7). Außerdem gab's einen neuen, weinroten Anstrich und einem passenden Spruch aus der Ilias, V/827f. (Bild 8):

 

μήτε σύ γ' Ἄρηα τό γε δείδιϑι μήτε τιν' ἄλλον

 

Fürchte du weder den Ares hinfort, noch einen der andern

ἀϑανάτων· τοίη τοι ἐγὼν ἐπιτάρροϑός εἰμι.

 

Götter umher: so mächtig als Helferin nah' ich dir selber!

 


Scheide für Kopis (κοπίς)


Bestickte Chlamys (griechischer Mantel)


Bei der Chlamys, dem griechischen Wandermantel unseres Obmann-Stv. Maddin, handelt es sich um ein rechteckiges Stück Loden. Mit Schneiderkreide wurde auf dem Stück ein Mäandermuster aufgezeichnet und mit Wollgarn gestickt. Danach wurde das Muster noch mit einem roten Rahmen eingerahmt. Das es sich um einen gröberen Wandermantel handelt, ist die Bestickung nicht allzu filigran ausgeführt.

 

Jetzt ist unser Maddin bereit, um einiges stilvoller durch das griechische Umland zu spazieren.